Schutz vor Diskriminierung und vor sexualisierter Gewalt
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Umgang der TU Dortmund mit Diskriminierung und mit sexualisierter Gewalt, sowie zu Ansprechpersonen innerhalb und außerhalb der Universität, an die sich Betroffene und Beobachter*innen wenden können.
Aus der Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung und vor sexualisierter Gewalt der TU Dortmund
Die TU Dortmund versteht sich als geschlechtergerechte, familiengerechte, offene, inklusive und diskriminierungskritische Hochschule, die die Vielfalt ihrer Mitglieder als produktive Ressource begreift. Sie verfolgt das Ziel, Diskriminierung, Benachteiligung, Machtmissbrauch, Belästigung und sexualisierte Gewalt zu unterbinden und strebt ein faires, förderliches und motivierendes Arbeitsklima sowohl für die Beschäftigten als auch für die Studierenden an. Die TU Dortmund legt Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Sie setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Universitätslebens keine Person aufgrund des Geschlechts, der sozialen oder ethnischen Herkunft, einer rassistischen Zuschreibung, des Aussehens, des Alters, einer Behinderung, Beeinträchtigung oder Erkrankung, der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, der Religion oder Weltanschauung oder der familiären Situation benachteiligt wird. Die TU Dortmund fördert eine proaktive Antidiskriminierung.
Ansprechpersonen an der TU Dortmund
In Fällen von sexualisierter Gewalt im Kontext von Studium, Lehre und Arbeit an der TU Dortmund können Sie sich an folgende Ansprechpersonen wenden:
Zentrale Beratungsstelle zum Schutz vor Diskriminierung und vor sexualisierter Gewalt (SchuDS)
Die SchuDS ist die zentrale Anlaufstelle für alle Mitglieder wie Studierende, Lehrende, und Mitarbeitende der TU Dortmund, die Diskriminierung oder sexualisierte Gewalt erleben oder beobachten oder auch nur Fragen zum Thema haben.
Zentrale Gleichstellunsgbeauftragte
Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte unterstützt die TU Dortmund bei ihrem Auftrag, die Durchsetzung der Gleichberechtigung aller Geschlechter zu fördern. Als Interessentvertreterin ist sie insbesondere beratende Ansprechperson für Frauen.
Anonyme Frauen*- und Elternberatung des AStA
Diplom-Psychologin Claudia Finis (systemische Beraterin/Therapeutin i. A.) bietet in ihrer Sprechstunde Beratung zu frauen*- und elternspezifischen Problemen an.
Personalvertretungen der TU Dortmund
Die Personalräte der Hochschule haben die Aufgabe, die Anliegen und Interessen der Beschäftigten auf kollektiver Ebene gegenüber der Dienststellenleitung zu vertreten und beraten alle Mitarbeiter*innen der TU Dortmund vertraulich.
Beschwerdestelle nach § 13 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Beschäftigte, die sich rassistisch oder aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität benachteiligt fühlen, können sich bei der Beschwerdestelle nach § 13 AGG beschweren.
Weitere Beratungsstellen
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Telefon: 116016
365 Tage im Jahr, rund um die Uhr und kostenfrei erreichbar.
Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Frauenhaus und Frauenberatungsstelle Dortmund
Telefon: 0231 52 10 08
Sprechzeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag 09.00 – 12.00 Uhr; Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr
E-Mail: frauen@frauenberatungsstelle-dortmund.de
Frauenberatungsstelle in Dortmund
Weiterführende Links, Handreichungen und Leitfäden
- Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung und vor sexualisierter Gewalt an der TU Dortmund (06/2022) PDF (196 KB)
- Ehrenkodex für Mitarbeitende und Übungsleiter*innen des Hochschulsports
- Informationsseite zum Thema "Sexualisierte Gewalt" der Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät Rehabilitationswissenschaften
- Macht und Verantwortung - Empfehlung der 38. HRK-Mitgliederversammlung am 14.5.2024
- Gegen sexualisierte Diskriminierung und sexuelle Belästigung an Hochschulen - Empfehlung der 24. HRK-Mitgliederversammlung vom 24.4.2018
- Online-Handreichung “Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen”
- "Grundsatzpapier zu Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen" (2022)
- "Diskriminierende Angriffe im Hochschulkontext – Handlungsempfehlungen für Hochschulleitungen" (2023, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen Berliner Hochschulen)
- Schiff, Anna (2018): "Ist doch ein Kompliment... Behauptungen und Fakten zu Sexismus." In: luxemburg argumente Nr. 9, 3. Auflage, hrsg. Rosa Luxemburg Stiftung.
- Feltes et al. (2012): Gender-based Violence, Stalking and Fear of Crime. Länderbericht Deutschland.

