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MinTU entdeckt das CET – vom 3D-Druck bis zu Spaghetti-Türmen

Am 26. Oktober besuchten die Schülerinnen des MinTU-Programms das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) im Technologiezentrum. Neben der Möglichkeit, allerhand auszuprobieren gab es auch vieles zu lernen.

Der Workshop startete mit einer Einführung in das Thema „Start-Ups“. Die Schülerinnen konnten Fragen klären, was „Gründung von Unternehmen“ überhaupt bedeutet oder was „Start-Ups“ sind. Die Mädchen lernten, dass nur ein Fünftel der Start-Ups von Frauen gegründet werden. Aber, dass es auch anders gehen kann, zeigten weibliche Vorbilder mit eigener Gründungserfahrung wie Aya Jaff, Marita Cheng oder Verena Pausder.

Nach der kurzen Theorie gab es im CET viel zu entdecken: Ein 3D-Drucker, der mit verschiedenen Materialien druckte, war ebenso zu sehen, wie ein Lasercutter, der Schilder mit ihren Namen schnitt. Mit einer Virtual-Reality-Brille zeichneten die Teilnehmerinnen Gegenstände in eine virtuelle Halle; gleichzeitig versuchten die anderen das Gezeichnete, was auf einen Bildschirm übertragen wurde, zu erraten. Die größte Schwierigkeit dabei war, eine gerade Linie zu ziehen.

Noch spannender wurde es dann bei einem Turmbau-Wettbewerb. Die Herausforderung lag darin, dass die Mädchen nur ein paar Spaghetti, ein bisschen Schnur und Tape sowie einen Marshmallow zur Verfügung hatten. In den ersten Minuten wurden Ideen ausprobiert und direkt wieder verworfen. Nach 20 Minuten hatten einige Gruppen Türme konstruiert, die bis zu 60 cm hoch waren. Bei diesem Experiment schließen Kinder im Durchschnitt besser ab, als Erwachsene, denn: „Probieren geht über Studieren“.

Zum Abschluss gab es kleine Snacks und eine Gesprächsrunde mit „MINTfluencerinnen“. Die MINT-Studentinnen beantworteten alle Fragen und Sorgen der Workshop-Teilnehmerinnen: „Was heißt Regelstudienzeit?“, „Wann muss ich anfangen zu lernen?“ oder „Wie sieht mein Alltag als Studentin aus?“. Wichtig für die Schülerinnen war am Ende, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern, dass jede nach ihren Stärken und Interessen wählen und Spaß an ihrem Fach haben soll.