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MinTU-Workshoptag am 29.06.2017: Es wird Zeit, dass sich was dreht

Bevor es bald in die Sommerferien geht, besuchten knapp 50 Mentees am 29. Juni im Rahmen von MinTU die TU Dortmund. In den Workshops der Fakultät Maschinenbau und der Fakultät für Informatik gingen sie den Fragen nach, welche Rolle Technik in unserer Freizeit spielt und wie Informatikerinnen arbeiten. Was die Schülerinnen erlebten, lesen Sie hier.

Fakultät Maschinenbau
Der Workshop im Maschinenbau thematisierte „Unterhaltungs- und Belustigungstechniken auf dem Jahrmarkt“. Die Schülerinnen erfuhren, welche Rolle Technik in unserer Freizeit spielt. Sie merkten schnell: Vom Wecker zum Toaster bis zum Benutzen des Smartphones – unser Alltag ist von Technik geprägt. Der Blick ging auf die Technologien von Karussells. Damit die Mädchen ihr neues Wissen anwenden konnten, bauten sie mit ein wenig Fingerspitzengefühl ein kleines Spielzeug zusammen. Es wurde gefeilt, gelötet und geschraubt. „Mein Arbeitsplatz sieht jetzt zwar ein bisschen chaotisch aus, aber alle Schrauben und Einzelteile sind verarbeitet. Das sollte nun funktionieren.“ Als abschließend eine Batterie eingesetzt wurde, drehte sich das Karussell; mal vorwärts, mal rückwärts. Die kleinen Spielzeuge durften durchaus stolz zu Hause präsentiert werden.

Fakultät für Informatik
In der Fakultät für Informatik bekamen die Mädchen einen lebendigen und spannenden Einblick in Themenfelder der Informatik. Die Schülerinnen versuchten sich als Programmieriennen. Nach einer kurzen Zeit verbanden die Mentees Fenster, Knöpfe und Menues so miteinander, dass sie bei einer erfolgreichen Programmierung „Käsekästchen“ spielen konnten. „Das ist ganz schön viel Getippe. Aber es macht auch irgendwie Spaß“, fasste eine Mentee das Programmieren zusammen.
Am Lehrstuhl für Graphische Systeme ging es u. a. um Handschrifterkennung in historischen Dokumenten. Hierzu wurde ein Brief von George Washington analysiert. Das Programm konnte seine geschriebenen Wörter erkennen und gesuchte Begriffe im Dokument ganz einfach aufzeigen.
In der Roboterarena ging es sportlich zu. Hier spielten Roboter Fußball, die sogar schon an einer Weltmeisterschaft teilnahmen. Mit menschenähnlichen Bewegungen versuchten die kleinen Androiden den Ball ins gegnerische Tor zu schießen – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Ein Erinnerungsfoto mit den Mädchen gelang jedoch immer.

  • Das Projekt „MinTU - Mädchen in die TU Dortmund“ bietet ca. 40 Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen eines Mentoring-Programms MINT-Fakultäten der TU Dortmund kennen zu lernen. Die Mädchen werden für ein Jahr von einer Mentorin betreut, die selbst Studentin eines MINT-Studiengangs an der TU Dortmund ist und im persönlichen Austausch einen Einblick in ihr Fach und den Studienalltag gibt.