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Butler, Butch, Beyoncé: Finale der feministischen Diskursreihe findet online statt

Mit der Spielzeit am Theater Dortmund endet auch "Butler, Butch, Beyoncé" unter besonderen Umständen. Am 26. Mai (20 Uhr) findet die vorerst letzte Ausgabe der feministischen Diskursreihe erstmals online statt. Dabei dreht sich alles um das Thema "Drag".

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Bereits seit vielen Jahren sind Größen der Drag-Szene wie Olivia Jones fester Bestandteil popkultureller Großereignisse zur besten Sendezeit – und spätestens seit „Ru Paul’s Drag Race“ und Heidi Klums „Queen of Drag“ scheinen Drag Queens im Mainstream angekommen. Doch neben dieser stark repräsentierten, hyperfemininen Drag Queens gibt es auch die große, noch immer weniger sichtbare „Drag King"-Szene: Frauen, die mit als männlich wahrgenommenen Attributen spielen.

In unserer fünften und vorerst letzten Ausgabe von Butler, Butch, Beyoncé fragen wir, in welchem Verhältnis „Drag“ zu den Konzepten Weiblichkeit und Männlichkeit steht: Welches kritische Potential steckt in Drag, welche Rolle spielt er für die feministische Perspektive? Kann der Feminismus davon profitieren oder sollte er sich von der performten „Hyper-Weiblichkeit“ und „Hyper-Männlichkeit“ abgrenzen?

Gemeinsam mit Magdalena Rodekirchen, Gender-Wissenschaftler*in an der University of Manchester, und den Drag-Künstler*innen Simon Rudat (feat Ja Lo) und Frederik Tidén betrachten wir das Phänomen Drag auf künstlerische und diskursive Weise – und untersuchen es auf seine gesellschaftspolitische Schlagkraft und seine Verbindungslinien zum Feminismus.

WICHTIG: Die Veranstaltung wird live auf YouTube übertragen. Und das Beste: Es gibt keine Zählkarten!


Butler, Butch, Beyoncé: Zusammen mit dem Theater Dortmund und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund rücken wir den jungen, lebendigen und inspirierenden Feminismus der heutigen Zeit in den Fokus. Bereits der Titel der Reihe öffnet die ganze Bandbreite dessen, was heute alles unter dem Begriff Feminismus firmiert und in der Reihe verhandelt wird – die Themen reichen von Genderfragen im Nachklang von Judith Butler über identitätspolitische Fragen des Frauseins bis hin zu dem, was oft als Popfeminismus bezeichnet wird. Denn Feminismus ist nicht mehr nur politischer Kampfbegriff, sondern scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Immer mehr junge Frauen rund um die Welt machen in Presse, Blogs, sozialen Medien oder bei Auftritten auf ihre Überzeugungen aufmerksam und verleihen dem altgedienten Kampfbegriff Feminismus neue Relevanz. Er ist nicht mehr nur Diskurs, Feminismus darf auch Spaß machen! Grund genug, ihm auf den Zahn zu fühlen.

Die Diskursreihe blickt hinter Mode und popkulturelle Phänomene und präsentiert die Protagonist*innen des politisch engagierten, jungen Feminismus, um mit Beats und Argumenten die Grundfesten des Patriarchats zu erschüttern!