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MinTU - Mädchen in die TU Dortmund: Julius Caeser fährt Karussell

Der zweite Workshop-Tag im Mentoring-Programm für Schülerinnen „MinTU - Mädchen in die TU Dortmund“ fand am 04. Juni 2019 statt. Knapp 50 Mädchen besuchten die Fakultät für Mathematik sowie die Fakultät Maschinenbau. Wie sie ihr eigenes Karussell gebaut und Chiffren entziffert haben, erfahren Sie hier.

Fakultät Maschinenbau

Schülerin lötet
Der Karusselbau verlangte
viel Fingerspitzengefühl. | Foto: MinTU

Nach einer kurzen Einführung in das Maschinenbaustudium bekamen die Mentees einen Überblick über die sechs Fertigungsverfahren, welche einen großen Anteil im Maschinenbaustudium einnehmen. Die Mentees probierten sich in den Fertigungsverfahren aus. Sie entwarfen ihr eigenes Logo am Computer. Dieses wurde für die Mentees mit einem 3D Drucker gedruckt.

Weiter ging es mit dem Anfertigen eines kleinen Karussells. Hierfür mussten sie Bleche für die Sitze biegen, die Halterung für ihr eigens kreiertes 3D Logo sägen, die Anschlüsse für die Batterie anlöten und die Einzelteile am Ende miteinander verschrauben. „Auch wenn es hier und da ein bisschen stressig war, hat es mir super viel Spaß gemacht. Ich mag es, wenn man Dinge selber bauen kann und diese dann sogar mit nach Hause nehmen darf“, resümiert Lena nach dem Workshop.  

Fakultät für Mathematik

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Volle Konzentration im
Mathematik-Workshop. | Foto: MinTU

Warum brauchen wir mehr als nur Prozentrechnung? Und wo begegnet uns Mathematik außerhalb vom Supermarkt? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Mentees im Workshop der Fakultät für Mathematik. Nach Informationen zum Mathematikstudium, wurden die Mentees in die Grundlagen der Codierungstheorie eingeführt. Sie lernten verschiedene Chiffrierarten kennen, mit deren Hilfe Nachrichten sicher übertragen werden können. Dieses Prinzip nutzte schon Julius Ceaser, um seine Nachrichten zu verschlüsseln.

Ein weiteres spannendes Thema war die Graphentheorie, mit dem das Kürzeste-Wege-Problem gelöst werden kann. Navigationssysteme finden mit dessen Hilfe immer den kürzesten Weg. Eine weitere Anwendung der Graphentheorie wird in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook genutzt. Die Mentees hatten die Möglichkeit, anschaulich zu entdecken, wie der Algorithmus hinter Instagram in seinen Grundzügen funktioniert. „Es war cool zu sehen, dass Mathe nicht immer etwas mit Zahlen zu tun haben muss“, stellte eine Mentee fest.  



Das Projekt MinTU - Mädchen in die TU Dortmund bietet ca. 50 Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen eines Mentoring-Programms MINT-Fakultäten der TU Dortmund kennen zu lernen. Die Mädchen werden für ein Jahr von einer Mentorin betreut, die selbst Studentin eines MINT-Studiengangs an der TU Dortmund ist und im persönlichen Austausch einen Einblick in ihr Fach und den Studienalltag gibt.