Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

Jin, Jiyan, Azadî - Zan, Zendegi, Azadi - Frauen, Leben, Freiheit - Women, Life, Freedom!

[English below] Die Proteste gegen die iranische Regierung finden heute seit 80 Tagen unermüdlich statt. Das Gleichstellungsbüro der TU Dortmund solidarisiert sich mit den feministischen Protesten gegen das autoritäre Regime im Iran und schließt sich den Stimmen von iranischen Feminist*innen und Aktivist*innen im Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung an.

Die Ermordung der 22-jährigen Kurdin Jîna Mahsa Amini durch schwere Polizeigewalt am 16.09.2022 löste eine landesweite Protestbewegung im Iran aus, die bis heute anhält. Jîna Mahsa Amini wurde von der sogenannten „Sittenpolizei“ festgenommen, weil sie die Zwangsvorschrift zum Tragen eines Kopftuchs nicht „ordnungsgemäß“ eingehalten habe. Angeführt von mutigen Frauen, die die willkürliche Gewalt der „Sittenpolizei“ nicht mehr hinnehmen wollen, breiteten sich die Proteste über das ganze Land, auf Arbeitsstätten und Schulen aus. Auch die Studierenden und Lehrenden der Sherif-Universität in Teheran setzen den Widerstand gegen die herrschende Ordnung kontinuierlich fort. Bei den Demonstrationen in den letzten Monaten wurden bereits hunderte Menschen, darunter Jugendliche und Kinder, getötet. Den fast 15.000 Menschen, die im Zuge der Proteste festgenommen wurden, droht die Todesstrafe.

Das autoritäre Regime im Iran versucht mit diesem drastischen gewaltsamen Vorgehen und öffentlichen Schauprozessen die Forderungen nach Freiheit und Selbstbestimmung schnellstmöglich zu unterbinden. Gleichzeit wurde der Zugang zum Internet und besonders zu den sozialen Medien eingeschränkt, um die Proteste zu schwächen und internationale Sichtbarkeit zu vermeiden.

An der TU Dortmund können sich Betroffene an die Psychologische Studienberatung oder die Clearingstelle für Geflüchtete wenden, um Unterstützung zu erhalten. 

Das Gleichstellungsbüro der TU Dortmund schließt sich auch den folgenden Solidaritätsbekundungen an:

  • Rat der Stadt Dortmund (Der Antrag von GRÜNE und SPD wurde wurde am 10.11.2022 vom Rat der Stadt Dortmund beschlossen) 

Jin, Jiyan, Azadî - Zan, Zendegi, Azadi - Women, Life, Freedom!

The protests against the Iranian government have been continuing relentlessly for 80 days today. The Equal Opportunities Office of TU Dortmund University stands in solidarity with the feminist protests against the authoritarian regime in Iran and joins the voices of Iranian feminists and activists in the struggle for freedom and self-determination. 

The death of 22-year-old Kurdish woman Jîna Mahsa Amini caused by severe police violence on Sept. 16, 2022, ignited a nationwide protest movement in Iran that continues to this day. Jîna Mahsa Amini was arrested by the so-called "morality police" for not "properly" complying with the mandatory requirement to wear a headscarf. Led by courageous women who no longer want to put up with the arbitrary violence of the "morality police," protests spread across the country, to workplaces and schools. Students and teachers at Sherif University in Tehran also continue to resist the regime. Hundreds of people, including youth and children, have been killed in the demonstrations over the past few months. The nearly 15,000 people arrested in the course of the protests are facing death penalty.

The authoritarian regime in Iran is trying to suppress demands for freedom and self-determination as quickly as possible with this drastic violent action and public show trials. At the same time, access to the Internet and especially to social media has been restricted in order to weaken the protests and avoid international visibility. 

At TU Dortmund University, those affected can contact the Psychological Student Counseling Service or the Refugee Counseling and Integration Office for support. 

The Equal Opportunities Office of TU Dortmund University also joins the following expressions of solidarity: