Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

Turmbau, der verbindet – MinTU Teilnehmerinnen im Projektendspurt

In den Herbstferien gab es für die 25 MinTU-Teilnehmerinnen eine Aufgabe, die sie selbstständig zu Hause lösen sollten. Der Auftrag „Bau einen Turm“ kam von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen und ermöglichte den Schülerinnen erste Erfahrungen als Architektin oder Bauingenieurin zu sammeln.

In der Architektur und im Bauingenieurwesen ist das Entwerfen und Konstruieren eine wichtige Grundlage. An der TU Dortmund lernen Architekt*innen und Bauingenieur*innen im Sinne des Dortmunder Modells gemeinsam Lösungen für Bauwerke zu finden, sodass sie sowohl konstruktiv als auch architektonisch anspruchsvoll sind.

Beide Berufe waren bei der Aufgabe „Bau einen Turm“ vertreten. Mit 30 Schaschlik-Spießen aus Holz und 20 Gummibändern bauten die Teilnehmerinnen den effektivsten, stabilsten, höchsten, schönsten Turm. Weitere Hilfsmittel waren nicht erlaubt. Die Mädchen waren sehr kreativ und probierten mehrere Varianten aus. Die Ergebnisse wurden von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen in einer virtuellen Ausstellung bei Instagram gezeigt.

MinTU entdeckt das CET – vom 3D-Druck bis zu Spaghetti-Türmen

Weiter ging es am 26. Oktober: Da besuchten die Schülerinnen des MinTU-Programms das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) im Technologiezentrum. Neben der Möglichkeit, allerhand auszuprobieren gab es auch vieles zu lernen.

Der Workshop startete mit einer Einführung in das Thema „Start-Ups“. Die Schülerinnen konnten Fragen klären, was „Gründung von Unternehmen“ überhaupt bedeutet oder was „Start-Ups“ sind. Die Mädchen lernten, dass nur ein Fünftel der Start-Ups von Frauen gegründet werden. Aber, dass es auch anders gehen kann, zeigten weibliche Vorbilder mit eigener Gründungserfahrung wie Aya Jaff, Marita Cheng oder Verena Pausder.

Nach der kurzen Theorie gab es im CET viel zu entdecken: Ein 3D-Drucker, der mit verschiedenen Materialien druckte, war ebenso zu sehen, wie ein Lasercutter, der Schilder mit ihren Namen schnitt. Mit einer Virtual-Reality-Brille zeichneten die Teilnehmerinnen Gegenstände in eine virtuelle Halle; gleichzeitig versuchten die anderen das Gezeichnete, was auf einen Bildschirm übertragen wurde, zu erraten. Die größte Schwierigkeit dabei war, eine gerade Linie zu ziehen.

Was in den Ferien fleißig geübt wurde, konnten die Mädchen nun in einer spannenden Turmbau-Challenge unter Beweis stellen. Die Herausforderung lag darin, dass sie ein paar Spaghetti, ein bisschen Schnur und Tape sowie einen Marshmallow zur Verfügung hatten. In den ersten Minuten wurden Ideen ausprobiert und direkt wieder verworfen. Nach 20 Minuten hatten einige Gruppen Türme konstruiert, die bis zu 60 cm hoch waren. Bei diesem Experiment schließen Kinder im Durchschnitt besser ab, als Erwachsene, denn: „Probieren geht über Studieren“.

Zum Abschluss gab es kleine Snacks und eine Gesprächsrunde mit „MINTfluencerinnen“. Die MINT-Studentinnen beantworteten alle Fragen und Sorgen der Workshop-Teilnehmerinnen: „Was heißt Regelstudienzeit?“, „Wann muss ich anfangen zu lernen?“ oder „Wie sieht mein Alltag als Studentin aus?“. Wichtig für die Schülerinnen war am Ende, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern, dass jede nach ihren Stärken und Interessen wählen und Spaß an ihrem Fach haben soll.


MinTU steht für „Mädchen in die TU Dortmund“. Es beschreibt ein Mentoring-Projekt für Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren. Ziel des Projekts ist es, Mädchen für MINT-Fächer zu begeistern, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Interessierten Schülerinnen wird die Perspektive eines MINT-Studiums in einer Fakultät der TU Dortmund eröffnet und das direkt vor Ort und aus erster Hand.

Zur Webseite von MinTU