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Umfangreiche Angebote für Frauen an der TU Dortmund

Unter dem Motto „DONNAs TAG - Beratung.Förderung.Information“ fand am 8. November 2012 die Frauenvollversammlung der Technischen Universität Dortmund statt. Die Gleichstellungsbeauftragte Martina Stackelbeck hatte alle weiblichen Mitglieder der Hochschule dazu eingeladen, sich über aktuelle Entwicklungen und Angebote zum Thema Gleichstellung zu informieren.

Frauenvollversammlung 2012 Im einleitenden Bericht der zentralen Gleichstellungsbeauftragten über die derzeitige Situation der Frauen an der TU Dortmund wurde deutlich: Geschlechtergerechte Verhältnisse sind vor allem in wissenschaftlichen Führungspositionen der TU Dortmund noch nicht erreicht. Der Anteil an Professorinnen ist zwischen 2009 und 2011 nur geringfügig gestiegen. In drei Fakultäten gab es auch 2011 noch keine einzige Professorin - Juniorprofessuren außer Acht gelassen. Noch bis 2013 haben die Fakultäten Zeit, die Zielzahlen zu erreichen, die sie gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft zugesagt haben. Um das zu schaffen, müssten in der Hälfte der Fakultäten alle bis dahin frei werdenden Professuren mit Frauen besetzt werden.

Aber es tut sich etwas. Die Bemühungen sind vielfältig, Gleichstellung an der Technischen Universität Dortmund voranzutreiben. Das betonte Martina Stackelbeck in ihrem Bericht und das wurde auch auf dem anschließenden „Basar der Projekte und Initiativen“ deutlich. Hier informierten nicht nur das Gleichstellungsbüro und die Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt über Angebote für Frauen an der TU Dortmund. Auch ein Großteil der Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten war anwesend und präsentierte die Gleichstellungskonzepte und Maßnahmen ihrer Fakultäten.

Mittlerweile gibt es Angebote für alle Zielgruppen. Angefangen mit Schülerinnen und Schülern, die am längst etablierten Girls’ Day und Boys’ Day zum Schnuppern die TU besuchen können. Auch das Projekt MinTU richtet sich an Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren. In dem Mentoring-Projekt können sie ein Jahr lang an Workshops teilnehmen sowie andere MINT-interessierte Mädchen und ihre Mentorin treffen, um sich so ein Bild von einem MINT-Studium an der TU Dortmund zu machen.

Das Projekt female.2.enterprises richtet sich an Master-Studentinnen, Doktorandinnen und Post-Doktorandinnen, die eine Karriere außerhalb der Wissenschaft anstreben. Sie können in verschiedenen Veranstaltungsformaten direkt mit Vertretern und Vertreterinnen aus Unternehmen der Region in Kontakt treten und mit ihnen zum Beispiel Themen für Abschlussarbeiten oder Dissertationen besprechen.

Auch den Weg in eine wissenschaftliche Karriere will die TU Dortmund ihren Studentinnen, Absolventinnen und Promovendinnen gezielt erleichtern. Mit Quotierungen von SHK-, WHK- und WHF-Stellen, dem Projekt mentoring³ und dem Karriereforum werden Frauen beim Einstieg in die Wissenschaftskarriere aktiv unterstützt. Maßnahmen zur Sicherung der Qualität von Berufungsverfahren sorgen für gleiche Chancen von Frauen bei der Besetzung von Professuren. Außerdem steigern ein Double-Career-Service und nahe gelegene Kinderbetreuungsplätze die Attraktivität der TU Dortmund als Arbeitsplatz für Wissenschaftlerinnen.

Die Angebote im Rahmen des Projektes „familiengerechte Hochschule“ und zur Aufstiegsqualifizierungen für Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung runden das Bild der Aktivitäten an der TU Dortmund ab.

All diese Angebote helfen, Disparitäten in den Geschlechterverhältnissen abzubauen. Sie unterstützen Wissenschaftlerinnen bei ihrer Karriere in der TU Dortmund sowie in privaten und öffentlichen Unternehmen und erleichtern Frauen den Weg in Führungspositionen. So ermöglichen sie einen optimistischen Blick auf die Entwicklung von Gleichstellung an der Technischen Universität Dortmund.

Präsentation Frauenvollversammlung 2012

Fotogalerie DONNAs TAG 08.11.2012