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Sowohl als Auch

Über das Format

Seit dem Sommersemester 2016 initiiert das Gleichstellungsbüro die Veranstaltungsreihe „Sowohl als Auch“ und lädt vor allem Studierende und Beschäftigte der TU Dortmund hierzu in die zentrale UB ein. „Sowohl als Auch“ möchte einerseits das Augenmerk auf die Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Dortmund richten und andererseits aktuelle Diskurse innerhalb der nicht-institutionalisierten feministischen und gleichstellungsorientierten Bewegungen aufnehmen. Das Format setzt an aktuellen gesellschaftlichen Debatten an und bringt sie mit wissenschaftlichen Fragen zusammen. Ein übergeordnetes Thema, das aus den verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird, ist dabei das verbindende Element. Theorie und Praxis, Kultur und Wissenschaft werden aufeinander bezogen, so dass Synergieeffekte entstehen. Ausdrücklich gewünscht sind angeregte Diskussionen und das Zusammentreffen von Menschen aus verschiedenen Kontexten. Für die Beteiligten können sich neue Impulse für ihre eigene Arbeit ergeben oder Kooperationen entstehen. „Sowohl als Auch“ ist konzipiert als „Lunch Lecture“ und findet zur Mittagszeit in der Universitätsbibliothek statt.

Die nächste Veranstaltung

"So hübsch und dann im Rollstuhl..." Ein Austausch über Geschlecht, Behinderung und Inklusion
am 21.11.2017 um 12:00 Uhr im Lesesaal der Universitätsbibliothek Dortmund
mit:

  • Sabrina Schramme (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Frauenfoschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund) und
  • Laura Gehlhaar (Autorin des Buches "Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin")


Wer im Rollstuhl sitzt, bekommt nicht selten seltsame Dinge zu hören: „Toll, dass du trotzdem raus gehst!“, „Kannst du Sex haben?“, „Darfst du betrunken Rollstuhl fahren?“, „So hübsch und dann im Rollstuhl!“. Menschen mit Behinderung erleben durch derartige Reaktionen oft noch immer, dass Inklusion mehr Ideal als Realität ist. Vielmehr sehen sie sich mit Vorurteilen und Stereotypen konfrontiert. Besonders dort, wo die Strukturkategorien Behinderung und Geschlecht zusammen kommen, ergeben sich neue Diskriminierungsebenen. Die aktuelle Veranstaltung der Reihe „Sowohl als Auch“ setzt sich mit der besonderen Situation von Frauen mit Behinderungen auseinander. Dazu liest die Autorin Laura Gehlhaar aus ihrem Buch „Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin.“ Die wissenschaftliche Expertise kommt von Sabrina Schramme, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund.

Informationen zu den Gästen

Foto von Sabrina Schramme

Sabrina Schramme, Master of Arts Rehabilitationswissenschaften, ist seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften, im Fach Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung an der Technischen Universität Dortmund.  Sie ist außerdem (stellv.) Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Die Arbeitsschwerpunkte von Sabrina Schramme liegen u.a.  in der Intersektionalitätsforschung, insbesondere Intersektionale Perspektiven auf Behinderung, Alter, Geschlecht und sexuelle Vielfalt.

Foto von Laura Gehlhaar

Laura Gehlhaar ist 1983 in Düsseldorf geboren und hat Sozialpädagogik und Psychologie in Holland und Berlin studiert. 2014 absolvierte sie eine Mediations- und Coachingausbildung (univ.) und arbeitet heute als Autorin und Coach. Sie hält Vorträge über Inklusion und Barrierefreiheit und schreibt in ihrem Blog über das Großstadtleben und das Rollstuhlfahren. Im September 2016 erschien ihr erstes Buch „Kann man da noch was machen?“ im Heyne Verlag.

Hier finden Sie die Berichterstattung zu den vergangenen Veranstaltungen: