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Ankündigung | „So hübsch und dann im Rollstuhl...“ - Geschlecht, Behinderung und Inklusion

Mit Sabrina Schramme und Laura Gehlhaar, am 21. November 2018, 12:00 Uhr in der Universitätsbibliothek.

Sowohl als auch Header_FB_klein
Die nächste Veranstaltung:
"So hübsch und dann im Rollstuhl..." Ein Austausch über Geschlecht, Behinderung und Inklusion
21.11.2017/ 12:00 Uhr/ Universitätsbibliothek TU Dortmund
mit:
Sabrina Schramme (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Frauenfoschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund)
Laura Gehlhaar (Autorin des Buches "Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin)

Wer im Rollstuhl sitzt, bekommt nicht selten seltsame Dinge zu hören: „Toll, dass du trotzdem raus gehst!“, „Kannst du Sex haben?“, „Darfst du betrunken Rollstuhl fahren?“, „So hübsch und dann im Rollstuhl!“. Menschen mit Behinderung erleben durch derartige Reaktionen oft noch immer, dass Inklusion mehr Ideal als Realität ist. Vielmehr sehen sie sich mit Vorurteilen und Stereotypen konfrontiert. Besonders dort, wo die Strukturkategorien Behinderung und Geschlecht zusammen kommen, ergeben sich neue Diskriminierungsebenen. Die aktuelle Veranstaltung der Reihe „Sowohl als Auch“ setzt sich mit der besonderen Situation von Frauen mit Behinderungen auseinander. Dazu liest die Autorin Laura Gehlhaar aus ihrem Buch „Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin.“ Die wissenschaftliche Expertise kommt von Sabrina Schramme, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund.

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Sabrina Schramme Laura Gehlhaar
Foto von Sabrina Schramme Foto von Laura Gehlhaar

Sabrina Schramme, Master of Arts Rehabilitationswissenschaften, ist seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften, im Fach Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung an der Technischen Universität Dortmund.  Sie ist außerdem (stellv.) Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Die Arbeitsschwerpunkte von Sabrina Schramme liegen u.a.  in der Intersektionalitätsforschung, insbesondere Intersektionale Perspektiven auf Behinderung, Alter, Geschlecht und sexuelle Vielfalt.

Laura Gehlhaar ist 1983 in Düsseldorf geboren und hat Sozialpädagogik und Psychologie in Holland und Berlin studiert. 2014 absolvierte sie eine Mediations- und Coachingausbildung (univ.) und arbeitet heute als Autorin und Coach. Sie hält Vorträge über Inklusion und Barrierefreiheit und schreibt in ihrem Blog http://lauragehlhaar.com/blog/ über das Großstadtleben und das Rollstuhlfahren. Im September 2016 erschien ihr erstes Buch „Kann man da noch was machen?“ im Heyne Verlag.