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Butler, Butch, Beyoncé: Die feministische Diskursreihe

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Zusammen mit dem Theater Dortmund und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund rücken wir den jungen, lebendigen und inspirierenden Feminismus der heutigen Zeit in den Fokus. Bereits der Titel der Reihe öffnet die ganze Bandbreite dessen, was heute alles unter dem Begriff Feminismus firmiert und in der Reihe verhandelt wird – die Themen reichen von Genderfragen im Nachklang von Judith Butler über identitätspolitische Fragen des Frauseins bis hin zu dem, was oft als Popfeminismus bezeichnet wird.

Denn Feminismus ist nicht mehr nur politischer Kampfbegriff, sondern scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Immer mehr junge Frauen* rund um die Welt machen in Presse, Blogs, sozialen Medien oder bei Auftritten auf ihre Überzeugungen aufmerksam und verleihen dem altgedienten Begriff Feminismus neue Relevanz. Er ist nicht mehr nur Diskurs, Feminismus darf auch Spaß machen! Grund genug, ihm auf den Zahn zu fühlen.

Die alle zwei Monate stattfindende Diskursreihe „Butler, Butch, Beyoncé“ blickt hinter Mode und  popkulturelle Phänomene und holt die Protagonist*innen des politisch engagierten, jungen Feminismus zu Lesungen, Diskussionen und Konzerten ins Schauspiel Dortmund um mit Beats und Argumenten die Grundfesten des Patriarchats zu erschüttern!

Die nächste Veranstaltung

Butler, Butch, Beyoncé #5: Drag

26. Mai 2020, 20 Uhr, online

Bereits seit vielen Jahren sind Größen der Drag-Szene wie Olivia Jones fester Bestandteil popkultureller Großereignisse zur besten Sendezeit – und spätestens seit „Ru Paul’s Drag Race“ und Heidi Klums „Queen of Drag“ scheinen Drag Queens im Mainstream angekommen. Doch neben dieser stark repräsentierten, hyperfemininen Drag Queens gibt es auch die große, noch immer weniger sichtbare „Drag King"-Szene: Frauen, die mit als männlich wahrgenommenen Attributen spielen.

In unserer fünften und vorerst letzten Ausgabe von Butler, Butch, Beyoncé fragen wir, in welchem Verhältnis „Drag“ zu den Konzepten Weiblichkeit und Männlichkeit steht: 
Welches kritisches Potential steckt in Drag, welche Rolle spielt er für die feministische Perspektive? Kann der Feminismus davon profitieren oder sollte er sich von der performten „Hyper-Weiblichkeit“ und „Hyper-Männlichkeit“ abgrenzen?   
Gemeinsam mit Magdalena Rodekirchen, Gender-Wissenschaftler*in an der University of Manchester, und den Drag-Künstler*innen Simon Rudat (feat Ja Lo) und Frederik Tidén betrachten wir das Phänomen Drag auf künstlerische und diskursive Weise – und untersuchen es auf seine gesellschaftspolitische Schlagkraft und seine Verbindungslinien zum Feminismus.

WICHTIG: Das große Finale von BBB in Dortmund wird erstmals online auf YouTube stattfinden!

was bisher geschah...

Butler, Butch, Beyoncé #4: Feminismus und Hip Hop

Gesprächsrunde

05.03.2020 – Dr. Sina Nitzsche, Gründerin des europäischen Hip-Hop-Studies-Netzwerks, sprach über feministische Perspektiven und Frauen im Hip-Hop. Im Anschluss gabdie Klitclique Einblicke in die feministische Hip-Hop-Praxis: „Wiens Antwort auf traurige Boys“, das Künstlerinnenduo $chwanger und G-Udit (u.a D€R F€MINI$T), nimmt in seinen Songs patriarchale und pseudofeministische Strukturen ins Visier.

 

Butler, Butch, Beyoncé #3: Decolonial Feminism

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23.01.2020 – Die Soziologin und Autorin (Mädchenmannschaft, Missy Magazine u.A.) Nadia Shehadeh sprach mit Moderatorin Laura N. Junghanns, "Feminismus-Azubi" Dirk Baumann und dem Publikum über die Möglichkeiten eines dekolonialisierten Feminismus. Sie gab Einblicke in ihre feministische Erweckungsgeschichte und erläuterte, wie die feministische Perspektive intersektional erweitert werden kann und was Feminismus mit Antirassismus zu tun hat.

 

Butler, Butch, Beyoncé #2: Feminist Activism

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21.11.2019 – Activist und Artivist Penelope Kemekenidou sprach über ihren feministischen Aktivismus und weltweite Kämpfe gegen das Patriachat.

Kemekenidou ist Mitbegründerin von Gender Equality Media, einer Organisation, die sich mit Kampagnen wie #StopBildSexism oder #unfollowpatriarchy gegen sexistische Berichterstattung in Deutschland einsetzt. Außerdem ist sie Mitorganisatorin des Münchner Frauen*streiks 2020 und engagiert sich für #panyrosas.

 

Butler, Butch, Beyoncé #1: Feminism Basics

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19.09.2019 – Sonja Eismann, Mitbegründerin des „Missy Magazine“ und Autorin und Mitherausgeberin u.a. von „Freie Stücke. Geschichten über Selbstbestimmung“ sprach über Tendenzen und zentrale Forderungen des Feminismus.

Im Anschluss rappten die Romnja-Schwestern von „Mindj Panther“ aus Wien. Ihr Name ist Programm: Die beiden im Ninja-Anzug auftretenden Schwestern Sandra Selimovic und Simonida Selimovic performen als ‚Pussy Panther‘ „feministischen Romani Hip-Hop“ (weiterdenken.de) und erklären damit nicht nur dem Patriarchat, sondern auch Antiziganismus und Rassismus den Krieg.