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S2E1: Antifeminismus

Eine Woche nach den US-Präsidentschaftswahlen luden wir Wissenschaftlerin Juliane Lang und das Performance-Kollektiv THE AGENCY zur Diskussion über ein offenbar immer größer werdendes Phänomen ein: Antifeminismus. Welche Haltungen, welche Ideologien, welche Narrative sammeln sich unter dem Begriff? Welche Akteur*innen gibt es, was treibt sie an, welche Zusammenhänge gibt es zu anderen Bewegungen wie (neo-)konservativen Strömungen und (Rechts-)Populismus? Gemeinsam diskutierten die Gäste mit Laura N. Junghanns über antifeministische Phänomene und zeigen konkrete feministische und aktivistische Gegen-Strategien auf.

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Gäste:

  • Juliane Lang ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Teil des „Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus“ (www.frauen-und-rechtsextremismus.de), daneben ist sie Teil des  insterdisziplinären Forschungsprojekts „KRisE der GeschlechterVERhältnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial“ (REVERSE)“ an der Philipps-Universität Marburg, das antifeministische Diskursproduktion und ihre Akteurs- und Adressat*innen-Gruppen untersucht.
  • THE AGENCY ist ein interdisziplinäres Theater- und Performance-Kollektiv. In ihren Performances werden die Zuschauer*innen in digitalen Surroundings selbst zu Akteur*innen des Geschehens. Zuletzt zeigten sie u.a. am FFT Düsseldorf ihre Online-Performance „THE BOYS“ als Teil eines Werkzyklus, der die Zusammenhänge zwischen patriarchaler Männlichkeit und rechtem Denken im post-digitalen Zeitalter untersucht und thematisiert, wie Gedankengut aus digitalen Räumen wie 4chan oder Breitbart News an der Entstehung und Ausübung von Gewalt beteiligt sind – online und offline.

Kuratorische Leitung: Laura N. Junghanns, Dirk Baumann
Moderation: Laura N. Junghanns
Technische Leitung: Charles Deichmann
Wissenschaftliche Beratung: Lynn Berg, Bettina Long