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AESOP @ Gleichstellungsbüro: Ein Experiment

Was passiert, wenn Fred, der feministische Fuchs auf Bernd, den bisexuellen Bock trifft? Oder wenn Elvira, die Equality-Eselin von ihrem Besitzer auf die Probe gestellt wird und der Löwe zum Verfechter von LGBTQIA-Rechten wird? Ändert es etwas an der Moral der Geschichte, wenn die männlichen Protagonisten plötzlich weiblich sind oder das Geschlecht gar keine Rolle mehr spielt?

Logo von Aesop ät TU Dortmund

Das Gleichstellungsbüro der TU Dortmund experimentiert mit den Fabeln des Aesop und stellt sie auf die Probe. Durch minimale Ergänzungen oder Veränderungen werden Aspekte aus den aktuellen Diskursen über Gender- und Diversität in die Geschichten implementiert. Die umgeschriebenen Fabeln werden auf den Webseiten des Gleichstellungsbüros veröffentlicht und ein Austausch über das Experiment angeregt. Diese Auseinandersetzung ist explizit ergebnisoffen: Vielleicht tut sich etwas, vielleicht auch gar nichts. Vielleicht eröffnen uns Aesops Geschichten einen neuen Zugang zu Themen wie Vielfalt, Gleichstellung und (Geschlechter-) Gerechtigkeit. In jedem Fall bieten sie Gelegenheit, darüber ins Gespräch zu kommen.

Wir beginnen unser Experiment heute mit der Fabel von dem Eber und dem Fuchs:

Egon, der Equality-Eber und Fred, der feministische Fuchs

Fred, der feministische-Fuchs sah Egon, den Equality-Eber seine Hauer an einem Eichenstamme wetzen und fragte ihn, was er da mache, da er doch keine Not, keinen Feind vor sich sehe?

"Wohl wahr", antwortete Equality-Eber Egon, "aber gerade deswegen rüste ich mich zum Streit; denn wenn der Feind da ist, dann ist es Zeit zum Kampf, nicht mehr Zeit zum Zähnewetzen."

Bereite dich im Glück auf das künftige Unglück; sammle und rüste in guten Tagen auf die schlimmern.

 

Die Fabel wurde ausgewählt von Katharina Neumann, studentische Hilfskraft im Gleichstellungsbüro.