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Rund 300 Schülerinnen und Schüler entdecken TU Dortmund frei von Geschlechterklischees - Der Girls’ Day und Boys‘ Day fördert klischeefreie Berufsfindung

Am 27. April hatten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 im Rahmen des Girls’Day und des Boys‘Day bundesweit die Möglichkeit, Studiengänge und Ausbildungsberufe kennenzulernen, in denen das jeweils andere Geschlecht deutlich überproportional vertreten ist. Auch die TU Dortmund hat sich mit 20 Workshops am Aktionstag beteiligt. Mädchen konnten die Bereiche Naturwissenschaften, Technik und IT kennenlernen, während Jungen hinter die Kulissen von sozialen, erzieherischen und kulturwissenschaftlichen Berufen schauten.

„Das Angebot ist eine tolle Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, Studiengänge und Ausbildungsberufe frei von Geschlechterklischees kennenzulernen. So können sie neue Interessen, Stärken und Talente entdecken und die Berufswahl offen treffen”, sagt Jill Timmreck, Koordinatorin des Aktionstags.

 

Die rund 300 Mädchen und Jungen lernten zunächst die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an der TU Dortmund kennen, bevor sie anschließend in Workshops praktisch arbeiteten. So konnten Mädchen in der Fakultät für Informatik ein 3D-Modell von sich drucken lassen, nachdem sie ihr Körpermaß im Bodyscanner erfasst hatten. „Das kommt sehr gut an“, so Adrian Böckenkamp, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Informatik. Beispielsweise bei der 14-jährigen Dela, die mit vier Freundinnen am Girls‘ Day teilnimmt: „Eine 3D-Figur von sich selbst zu Hause zu haben, ist cool. Ich möchte gerne wissen, wie der Druck funktioniert.“ Die Neuntklässlerin nimmt bereits zum dritten Mal am Girls‘Day teil. Auch die 14-jährige Jana, die zum ersten Mal beim Girls‘Day dabei ist, kann sich vorstellen, noch einmal wiederzukommen: „Dann kann man noch mehr über die Arbeit hier erfahren.“ Ihr hat ein Experiment mit einem Bewegungssensor am besten gefallen. Bei diesem wird ein Computer nicht per Maus oder Tastatur, sondern durch die Bewegung der Hand gesteuert.

 

Zeitgleich hatten die teilnehmenden Jungen beim Boys’Day unter anderem die Möglichkeit, den Beruf des Mediengestalters für Digital und Print näher kennenzulernen. An Laptops erstellten sie mit den Programmen InDesign, Photoshop und Illustrator ihren Lebenslauf und bereiteten ihn grafisch auf. „Seinen Lebenslauf gestalterisch so aufzuarbeiten, kann nicht jeder. Das finde ich sehr interessant“, berichtet Max.

 

Zum Abschluss des erfolgreichen Zukunfts-Aktionstags aßen alle Mädchen und Jungen in der Mensa auf dem Campus Nord zu Mittag und erhielten Teilnahmezertifikate. „Schule ist mittlerweile Alltag. Das hier macht man nicht so oft. Daher ist es cooler“, zieht Jarno das Fazit.