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GWK veröffentlicht Bericht zum Stand der Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat im November 2020 ihren Bericht zu „Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass der Anteil von Frauen vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2018 in den Bereichen Erstimmatrikulation, Promotionen und Habilitationen an Hochschulen sowie außerhochschulischen Forschungseinrichtungen gestiegen ist, während in Bezug auf Studienabschlüsse kaum Veränderungen zu erkennen sind. Deutlich wird vor allem, dass mit höherer Qualifikations- und Karrierestufe der Anteil an Frauen sinkt. Nur 24,7 Prozent der Professuren an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind mit Frauen besetzt.

Während der Professorinnenanteil an Hochschulen insgesamt gestiegen ist, steigt der Gender Gap mit der Höhe der Besoldungsgruppe. So liegt der Anteil an W1-Professorinnen an den Hochschulen bei 46,6 % während C4/W3 Professuren nur zu 20,5 % mit Frauen besetzt sind. Wie aus dem Bericht hervorgeht, besteht weiterhin ein großer Handlungsbedarf in diesem Bereich. Auch an der TU Dortmund ist die Steigerung des Professorinnenanteils ein Haupthandlungsfeld. Insgesamt lag die TU in etwa gleichauf mit dem bundesweiten Durchschnitt: Knapp ein Viertel der Professuren waren 2018 mit Frauen besetzt.

Die Berichte der GWK werden seit 1989 in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Als einzige Einrichtung im Wissenschaftssystem stellt die GWK hierin Daten zum Frauenanteil auf allen Qualifikationsstufen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland dar. So dienen die Daten dazu, einen Maßstab für die Gleichstellung in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen zu erhalten und datenbasierte Maßnahmen zur Umsetzung der Chancengleichheit zu entwickeln.

Zum Bericht der GWK (PDF)