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Teatime mit einem Roboter, der die Kurve kratzt - MinTU-Workshops am 11.09.2013

Teatime mit einem Roboter, der die Kurve kratzt. Wie passt das zusammen? Bei den MinTU-Workshops ist alles möglich. In der dritten Runde öffneten die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und die Fakultät Bio- und Chemieingenieurewesen ihre Pforten.

Bild zu MinTU-Workshops 11.09.2013

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Bevor die Schülerinnen in dem Workshop „Robo-Lab - Ein Roboter kratzt die Kurve“ in die spannende Welt der Elektro- und Regelungstechnik eintauchen konnten, erfuhren sie zunächst wie die universitäre Lehre und das Berufsfeld einer Ingenieurin aussehen. Dann ging es auch schon los. Die erworbenen Kenntnisse aus den Bereichen der Fahrzeugtechnik und Robotik konnten die Mädchen an einem Lego-Roboter umsetzen. Hierzu wurde der Roboter programmiert, sodass er einer schwarzen Linie durch eine Marslandschaft folgen konnte. „Die Programmiersprache ist schon ein wenig komplizierter, aber am Ende hat alles geklappt“, resümierte eine Schülerin.

Zur gleichen Zeit versuchten sich die Teilnehmerinnen im Bereich der Kommunikationstechnik daran, Musik von ihrem Ipod oder Handy zu einem Radio zu übertragen. Mit Geschicklichkeit und Lötzinn bauten die Mädchen einen eigenen Sender, um das Radio –ganz drahtlos– zum Spielen zu bringen. Den selbstgebauten Sender durften die Mädchen mit nach Hause nehmen.

 

Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen

Nach einem kleinen Vortrag über das Bio- und Chemieingenieurwesen (was ist das überhaupt?) erfuhren die Schülerinnen, dass es neben Champignons und Pfifferlingen auch noch andere Pilze gibt. Diese werden im Labor gezüchtet, da sie eine gute Quelle für die Herstellung von Enzymen (biologische Katalysatoren, also Beschleuniger) darstellen. Die Enzyme wiederum dienen zur Erzeugung neuer Wirkstoffe in der Medizin oder von Inhaltsstoffen wie Aromen in der Lebensmittelindustrie. Die Mädchen waren live beim Prozess der Pilzkultivierung bis hin zum Nachweis des Enzyms dabei. Sie durften assistieren und Proben entnehmen.

Während sich ein Teil der Gruppe im Labor mit Pilzen befasste, kamen die anderen Teilnehmerinnen zu einer ganz besonderen Teatime zusammen. Wie lange darf man sich der Zeitung am Morgen widmen, bevor der Tee zu weit abgekühlt ist? Wann ist der beste Zeitpunkt, Zucker oder Milch in den Tee zu geben? Zur Beantwortung dieser Fragen bekamen die Mädchen Geräte zum Aufbrühen und vermessen des Tees zur Verfügung gestellt. Eine Schülerin stellte fest: „Das dauert schon lang, bis der Tee endlich abgekühlt ist. Aber dafür schmeckt der Kandis lecker!“ Naschen war also erlaubt.